Intern
    Studierendenvertretung

    Der Arbeitskreis Zivilklausel ist ein informeller Zusammenschluss von Studierenden, die sich für die Einführung einer Zivilklausel an der Universität Würzburg einsetzen. Sie setzen sich damit für die Umsetzung der Beschlüsse des Studentischen Konvents vom 14.05.2013 und 04.12.2013 ein.

    Die Studierendenvertretung fordert die Einführung folgender Absätze in die Grundordnung der Universität:

    1. Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist sich als öffentliche Einrichtung der gesellschaftlichen Folgenverantwortung ihrer Forschung bewusst. Durch ihren Beitrag zu transparenter, öffentlicher und interdisziplinärer Diskussion kommt sie der Einhaltung von anerkannten ethischen und moralischen Standards auf nationaler und internationaler Ebene nach. Verantwortungsbewusstes Handeln wird von ihr gefördert und resultiert in der friedlichen Weiterentwicklung und Bereicherung aller Nationen und Kulturen. Daher spricht sich die Universität Würzburg für eine friedliche und zivile Forschung aus.
    2. Um die Einhaltung dieser gesellschaftlichen Verantwortung zu gewährleisten, legen sämtliche Fakultäten und der Universität angegliederten Forschungseinrichtungen jährlich einen hochschul-öffentlichen Rechenschaftsbericht über die Verwendung und den Ursprung von Drittmitteln offen.
    3. Sämtliche Institutionen der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg verpflichten sich bei der Einwerbung von Drittmitteln diese in Bezug auf Drittmittelgeber sowie Zielsetzung kritisch zu überprüfen. Drittfinanzierungsmittel aus militärischen Kreisen, nationalen Verteidigungsministerien, militärischen Organisationen, Herstellern von Rüstungsgütern und transnationalen Militärbündnissen sind abzulehen.