Deutsch Intern
    Studierendenvertretung

    AK Lehramt

    Wir sind ein Arbeitskreis des Fachschaftenrates.


    Pressemitteilung: Ein breites Bündnis der Studierendenvertretung fordert nachhaltige Veränderungen im Lehramtsstudium


    Die Universität Würzburg konnte mit ihrem Konzept zum BMBF-Antrag der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" in den ersten beiden Vergaberunden (2015) nicht bestehen.

    Dadurch fehlen aktuell im universitätsweiten Etat ca. 5 Millionen Euro für die Lehrer*innenbildung und die Folgen daraus sind offenkundig.
    Projekte wie die, 2011 unter der damaligen Vizepräsidentin Prof´in. Götz etablierte, „Internationalisierung der Lehrerbildung“ – quasi das Erasmusprojekt für das gesamte Lehramt – stehen seit dem 30.09.2016 keine Mittel mehr zur Verfügung und existiert somit aktuell nicht – zum großen Bedauern der nun ehemaligen Mitarbeiter*innen, der Studierenden und des AK-Lehramt.

    Auf das Scheitern in den Antragsrunden, erfolgte ein dreiviertel Jahr – bis zum Juli 2016 – KEINE Auswertung und kritische Diskussion in den universitären Gremien, wie der Kommission für Studium und Lehre, dem akademischen Senat, der erweiterten Universitätsleitung oder dem Hochschulrat.

    Die Universitätsleitung erkannte zwar, dass das Lehramtsstudium in seiner aktuellen Form nicht fortgesetzt werden kann, doch der erste Versuch, der die Aufgabenfelder der neu benannten „Professional School of Education“ abdecken sollte, erwies sich aus Sicht des AK-Lehramtes leider als simple Auflistung von Ideen, ohne das ein konkretes, inhaltliches Konzept zu erkennen war.

    Der Arbeitskreis Lehramt – die hochschulpolitische Vertretung der Lehramtsstudierenden und Ausschuss des Fachschaftenrates – wurde in diesem Kontext aufgefordert ein Positionspapier zu erarbeiten, was sich aus Perspektive der Studierenden im Lehramt verändern muss, um so die Lehrer*innenbildung voran zu bringen.

    Dieser Aufforderung kamen die Studierenden des Arbeitskreises innerhalb eines Monats, mit einem breiten Bündnis aus verschiedenen studentischen Gremien nach und reichten am 09. Juli 2016 ihre Stellungnahme ein. Diese wurde leider erst am 26.10.2016 mit Vertretern der Universitätsleitung und dem Vorsitzen des akadem. Senates besprochen.

    Die Kernforderungen des AK-Lehramtes sind:

    1. Besetzung des*der Direktor*in in der neuen PSE durch eine Hochschullehrkraft aus der Pädagogik,
    in deren Hände das Lehramt gehört. In der Pädagogik vereinen sich die Bereiche der Bildung, Beratung, Kultur, Schulpädagogik, Sonderpädagogik und Didaktik. Auch soll der*die zukünftige Direktor*in beide Staatsexamina für das Lehramt aufweisen, umso auch praktisch von Abläufen und Problemen der Ausbildung und Inhalten Kenntnisse besitzt.

    2. Einrichtung eines*er Vizepräsidenten für das Lehramt,
    sodass der größte Studiengang dieser Universität mit ca. 7000 Studierenden, auch in der Universitätsleitung kompetent vertreten wird. Es gibt an der Universität Würzburg keine Fakultät, die für das Lehramt per se verantwortlich ist.

    3. Einrichtung eines*er Studienkooridinators*rin für das Lehramt,
    sodass die Lehramtsstudiengänge zentral betreut werden und nicht nebenbei von den Fachwissenschaften mitbetreut werden.

    4. Verstärkung pädagogische Inhalte für das Regelschullehramt,
    denn gerade Lehrkräfte an Realschulen und Gymnasien, müssen zukünftig vermehrt Pädagog*innen sein und nicht ausschließlich Fachwissenschaftler*innen.

    5. Aufnahme des Themas Heterogenität in das Lehramt durch das GSiK-Programm (Globale Systeme – Interkulturelle Kompetenzen),
    welches sich als HRK-ausgezeichnet, in den letzten Jahren zu einem Leuchtturmprojekt – deutschlandweit – in Bezug auf das Thema Heterogenität entwickelt hat.
    Heterogenität wird unsere Gesellschaft in den nächsten Dekaden vor große Herausforderungen stellen, in der es geschulte Lehrkräfte braucht, die kompetent und sicher mit diesem Thema umgehen können.

    6. Ausbau des Programmes „Internationalisierung der Lehrer*innenbildung“ und nicht Verhinderung!

    Wir fordern ein klares Bekenntnis zum Erasmusprogramm der Lehramtsstudierenden und eine Förderung, die diesem Programm wieder eine Perspektive bietet.


    Die Pressemitteilung als PDF finden Sie hier!
    Das Positionspapier des Bündnisses um den AK-Lehramt finden Sie hier!


    Der Arbeitskreis Lehramt

    "Lehrer*innenkonferenz"

    Unsere AK-Treffen

    Wir treffen uns alle zwei Wochen.
    Nächstes Treffen:

    wird zeitnah bekannt gegeben

    im Zimmer 104 der Hubland-Mensa (Büro Sprecherrat)

    Wir freuen uns immer über neue Gesichter, schreibt uns, wenn ihr Interesse habt oder schaut einfach vorbei!

    unsere Mailadresse: ak-lehramt@uni-wuerzburg.de Schreibt uns! :)

     

                                            

    (Quelle: http://www.hw.uni-wuerzburg.de/fakultaet/standorte/)

    Der AK-Lehramt der Julius-Maximilians-Universität Würzburg unterstützt die Pressemitteilung zur Abschaffung von unverhältnismäßigen Anwesenheitspflichten für Bestandsstudierende!


    Wir als Arbeitskreis Lehramt sehen in der Ungleichbehandlung der Studierenden keinen Sinn. Es müssen verbindliche Regeln für alle Studierende gelten!

    Ebenso bedauert es der Arbeitskreis Lehramt, dass es überhaupt zu so einer Situation gekommen ist. Durch das Einführen des Wechselverbotes in die neue Lehramtsstudienprüfungsordnung, welches der Arbeitskreis für fragwürdig hält, konnte diese Situation erst entstehen.

    Wir erhoffen uns nun eine schnelle Umsetzung in den Gremien, sodass zum Beginn des Wintersemesters endlich wieder eine gleiche Behandlung zwischen den Studierenden hergestellt ist!


    Lehramtsverteiler

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