Deutsch Intern
    Studierendenvertretung

    Referat Gleichstellung

    Warum Gleichstellung?

    - weil an der Uni Würzburg 57,8% der Studierenden, aber nur 13% der ProfessorInnen weiblich sind (Zahlen von 2011 vom Frauenbüro der Uni Würzburg)
    - weil der gesellschaftliche Druck zu einem "perfekten" Körper besonders Frauen, aber auch Männer das Selbstwert- und Körpergefühl raubt - mit gravierenden psychischen und gesundheitlichen Folgen
    - weil es Frauen in der Familienfrage in der öffentlichen Wahrnehmung anscheinend nur falsch machen können - als "verantwortungslose Kinderlose", als "Rabenmutter", die arbeiten geht, oder als "naive Hausfrau"
    - weil die binäre Geschlechterkonstruktion Menschen ausschließt, die sich jenseits von Geschlechtergrenzen bewegen wollen
    - weil Rollenstereotype Männer wie Frauen einengen
    - weil Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender immer noch Vorurteile und offene Gewalt erfahren

    Empört dich das auch? Dann komm zu uns. Wir versuchen durch öffentliche Veranstaltungen ein größeres Publikum zu sensibilisieren und wollen uns vernetzen um uns gegenseitig zu unterstützen und zu diskutieren!

    Bei Fragen und Anregungen kannst Du Dich jederzeit bei lisa.crumbach@uni-wuerzburg.de melden.

    Auf dem Laufenden bleiben könnt ihr durch unsere Mailingliste, auf der ihr euch hier eintragen könnt, oder über unsere facebook-Gruppe.

    Queere Kämpfe verbinden!

    In Zeiten von AfD, Trump und besorgten Eltern werden wieder einmal Rechte von LGBTIQA* angegriffen. Aber anstatt in dieser Situation zu verlangen, dass sich alle einig sind, wollen wir Räume schaffen um verschiedene Positionen zu diskutieren und Bündnisse auszuhandeln. Deswegen veranstalten wir vom 14.-21. Juli die Aktionswoche "Queere Kämpfe verbinden". Es werden Workshops, Filme, Vorträge und Lesungen im Cairo, der Kellerperle und der Universität stattfinden die Trans- und Homofeindlichkeit in ihrer Verknüpfung mit anderen Diskriminierungsformen beleuchten. Frei nach dem Motto von Audre Lorde „There is no thing as a single-issue struggle because we do not live single-issue lives“ wollen wir gemeinsam darüber ins Gespräch kommen wie wir Communities inklusiv gestalten können, damit wir gemeinsam für ein Gutes Leben für Alle streiten können.

    Vorläufige Programmübersicht:

    Freitag, 14.07. im Cairo
    14:00 Meet & Greet/Open Space mit Patches, Büchertisch und Kuchen
    16:00 „Zwischen Tunten und Lederkult – Schwule Identitäten und hegemoniale Männlichkeit“ – Moritz
    18:00 Filmvorführung ‘Kumu Hina – A Place in the Middle’ (ca. 30 min, OV Englisch)
    20:00 Podium zu Queerem Aktivismus in Würzburg: Fragen des solidarischen Zusammenlebens

    Samstag, 15.07 im Freiraum
    18:00 "Ableismus in queeren Kontexten" - Luca & Toni

    Sonntag, 16.07. in der Kellerperle
    www.facebook.com/events/1591704004175012/
    15:30 Buchvorstellung "Support your Sisters not your Cisters" von Faulenza (Eintritt frei!)
    18:00 Konzert von Faulenza (Abendkasse 6 €)

    Montag, 17.07. im Kino Central
    18:30 Filmvorführung “ Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984-1992″ (Ticket normal: 7,50€/ermäßigt: 6,50€/Kind: 4€)

    Dienstag, 18.07. im Cairo
    17:00 vegane KüFa
    20:00 Filmvorstellung "Pride"

    Mittwoch, 19.07. im Cairo
    16:00 ENTFÄLLT Filmvorführung ‘United in Anger: A History of ACT UP’ mit anschließender Disskussion (kostenlos unter www.youtube.com/watch)
    17:00 "Radical Softness" - Luca
    19:00 "Communities of Care – Alternative Formen der Sorge und Solidarität" - Francis Seeck

    Donnerstag, 20.07. am Wittelsbacher Platz im Raum 02.202
    18:00 „Unheimliche Animositäten. Postkolonialismus, Queer-Feminismus und Antisemitismus“ – Tom David Uhlig

    Freitag, 21.07.
    www.facebook.com/events/1886181691655531/
    14:00 Schreibworkshop mit SchwarzRund (mit Anmeldung) im WuF-Zentrum
    18:00 Lesung SchwarzRund in der Kellerperle


    Ein detailliertes Programm findet ihr auf queerekaempfewuerzburg.wordpress.com

    Die Aktionswoche wird ermöglicht durch das Bundesprogramm "Demokratie leben" des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, der StuV Würzburg und der freundlichen Unterstützung des Cairo´s, des Centrals und der Kellerperle. Vielen Dank dafür!

    *gesellschaft - macht - geschlecht* - Aktionstage

    Das Referat Gleichstellung beteiligt sich wieder an den bundesweiten Aktionstagen gegen Sexismus, Trans*- und Homophobie.


    Programm in Würzburg:
    Montag, 07.11.2016
    18:00 Uhr
    | Wittelsbacher Platz Seminarraum 03.105
    "Das Gleichstellungskonzept der Univeristät Würzburg" eine Podiumsdiskussion mit Prof. Marie-Christine Dabauvalle, Frauenbeauftragte der Universität Würzburg. 

    Dienstag, 08.11.2016
    18:00 Uhr
    | Wittelsbacher Platz Seminarraum 03.105
     "Frauen auf der Flucht: ein Überblick" von Anja Zürn

    Mittwoch, 09.11.2016
    18:00 Uhr
    | Wittelsbacher Platz Seminarraum 03.105
     "Let's Face It - Feminismus 101" von Melanie Krause

    Donnerstag, 10.11.2016
    18:00 Uhr
    | Wittelsbacher Platz Seminarraum 03.105
     "Trans Rechte Jetzt!"

    Zahlreiche Politische Organisationen und Medienschaffende kämpfen gemeinsam mit Student*innenvertretungen gegen Sexismus und Zensur

    Solidarität lässt sich nicht brechen. Sie wächst. Am 02.03.2016 um 11 Uhr veröffentlichen abermals zahlreiche politische Organisationen und Medienschaffende innerhalb eines erweiterten Zusammenschlusses "zensierte" Zeitungsartikel gegen Sexismus und sogenannte "Pick-up-Artists". Diese Artikel waren zunächst in der Student*innenzeitung der Universität Frankfurt am Main publiziert worden und mussten nach einem Beschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main aus dem Umlauf gezogen werden. Zur Begründung stellte das Gericht unter anderem fest, dass eine Student*innenschaft kein Recht habe, über einen Gegenstandsbereich zu berichten, der über die Hochschule hinausgehe. Als Protest gegen diese Einschränkung der politischen Handlungsfähigkeit von Student*innenschaften und als Zeichen der Solidarität veröffentlichten wenige Wochen später Student*innenvertretungen und -verbände in einem bundesweiten Zusammenschluss nun die zensierten Artikel erneut. Sie sind der Meinung, dass die Kritik an der Pick-up-Artist-Szene und Sexismus wichtig ist und selbstverständlich auch von Student*innen geleistet werden muss. Daraufhin ereilte die Student*innen eine Welle an Abmahnungen, die von einer privaten Medienrechtskanzlei ausging.Davon lassen wir uns nicht einschüchtern, sondern antworten mit Solidarität und einem erweiterten Kreis an Unterstützer*innen. Es ist wichtig, öffentlich über die manipulativen und gewaltvollen Vorgehensweisen von Pick-up-Artists aufzuklären. Diese Kritik muss selbstverständlich auch Student*innenschaften möglich sein und darf nicht durch das rechtlich konstruierte sogenannte „Hochschulpolitische Mandat“ beschränkt werden. Die gerichtliche Trennung von Allgemein- und Hochschulpolitik ist willkürlich und daher unhaltbar. Diese Unterteilung basiert auf einer politischen Anschauung. Wenn Gerichte sich solche Entscheidungen anmaßen, urteilen sie de facto über politische Haltungen. Hochschulen sind Teil der Gesellschaft und Student*innen sind mit den gleichen Fragestellungen konfrontiert, wie in jedem anderen gesellschaftlichen Raum auch. Die Debatte um die „Pick-Up-Artist“-Szene ist somit ein weiterer Beweis dafür, dass Hochschule und Gesellschaft keine voneinander isolierten Bereiche sind.Aus diesem Grund fordern wir nicht nur ein Ende sexualisierter Gewalt und von Sexismus, sondern werden auch weiterhin öffentlich dafür kämpfen.Hintergrundinformation:Der Euphemismus "Pick-Up-Artist" bezeichnet keine harmlose Freizeitbeschäftigung, sondern es handelt sich vielmehr explizit um psychische und physische Manipulationstechniken, die vorgeblich Durchsetzungsfähigkeit und Selbstsicherheit im Beruf und Alltag sichern sollen. Der "selbstsichere Mann" wendet dann, gemäß der Erkenntnisse in den Seminaren, das Erlernte gegen Frauen* an. Dabei wird kein Widerstand, kein "Nein", kein Desinteresse von Frauen* akzeptiert, sondern ignoriert. Dies führt so weit, dass Angehörige der Szene die  Legalisierung von Vergewaltigungen und sexualisierter Gewalt fordern. Sensibilisierung und Aufklärung über diese Praktiken, das zugrundeliegende Frauen*bild und die dadurch entstehenden Gefahren für alle Frauen* und Mädchen* ist nicht nur an den Hochschulen dringend nötig.

    Pressekontakt

    Marie Dücker (0157 725 322 31, marie.duecker@fzs.de)

    Mandy Gratz (0151 168 076 71, mandy.gratz@fzs.de)

    Sandro Philippi (0178 232 44 94, sandro.philippi@fzs.de)

    Valentin Fuchs (0151 211 082 42, vorstand@asta-frankfurt.de)

    Neue Unterstützer*innen:

    - Landesstudierendenvertretung  Bayern
    - Konferenz Thüringer Studierendenschaften
    - GEW studis
    - AStA Uni Augsburg
    - AStA TU Darmstadt
    - AStA FH Dortmund
    - AStA Uni Koblenz
    - AStA Uni Münster
    - AStA Uni Osnabrück
    - AStA Uni Potsdam
    - Verfasste Studierendenschaft Heidelberg
    - Gleichstellungsreferat des StuRa FSU Jena
    - autonomes Frauen*referat AStA FU Berlin
    - Autonomes Frauen*- Lesbenreferat Uni Frankfurt
    - Referat für Hochschulpolitik StuRa FSU Jena
    - Elbfem
    - Frauen*kampftagsbündnis Thüringen
    - GHG Duisburg-Essen 
    - SDS Jena
    - dielinke.SDS Köln
    - GRÜNE JUGEND NRW
    - GRÜNE JUGEND Bayern
    - Linksjugend ['solid] Thüringen
    - Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg
    - Juso-Hochschulgruppen Bayern
    - GRÜNE Hochschulgruppe Augsburg
    - GRÜNE JUGEND Regensburg
    - SDS Augsburg
    - Campusgrün Marburg
    - GEW-Hochschulgruppe Würzburg
    - FemRef Bremen
    - MUC gegen RapeCulture
    - Linksjugend ['solid]
    - GRÜNE JUGEND

    Bisherige Unterstützer*innen:

    - Landesstudierendenvertretung Niedersachsen
    - AStA Marburg
    - AStA Uni Duisburg Essen
    - AStA Uni Lüneburg
    - AStA Uni Hannover
    - AStA Uni Frankfurt
    - AStA Uni Passau
    - AStA Uni Regensburg
    - AStA FU Berlin
    - AStA TU Berlin
    - Refrat HU Berlin (gesetzlich: AStA)
    - Juso-Hochschulgruppe Würzburg
    - Referat Gleichstellung und Referat Aktion der StuV Uni Würzburg
    - campus:grün köln
    - SDS.dielinke Marburg
    - dielinke.SDS
    - Campusgrün Bundesverband grüner und grün-alternativer
    Hochschulgruppen
    - Juso Hochschulgruppen
    - freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs)

    Hier findest du den Artikel vom AStA der Uni Frankfurt am Main

    Hier findest du den Artikel aus der AStA Zeitung der Uni Frankfurt am Main.

     

    Studierende kämpfen trotz Abmahnungswelle weiter gegen Zensur.

    Kritik an Sexismus und sexualisierter Gewalt darf nicht eingeschränkt werden

    Nach einer gemeinsamen Aktion gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt und die sogenannte "Pick-Up-Szene" erhielten mehrere Studierendenvertretungen und -verbände Abmahnungen von einer Medienkanzlei. Die beteiligten Organisationen haben Artikel aus einer Studierendenzeitung der Uni Frankfurt wiederveröffentlicht, nachdem den Frankfurter Studierenden untersagt wurde, sich öffentlich zu dem Themengebiet zu äußern. Begründet wurde diese Zensur unter anderem damit, dass die Studierenden damit ihr Mandat übertreten hätten. Die Aktion der Studierendenorganisationen sollte bekräftigen, dass eine Trennung von Hochschul- und Allgemeinpolitik nicht haltbar ist und zu willkürlicher Justiz führt. Tatsächlich ist es wichtig, dass Studierendenschaften sich gegen Sexismus und Gewalt einsetzen, auch wenn diese Phänomene nicht auf die Hochschule begrenzt bleiben.

    Die selbstformulierten Unterlassungserklärungen der Studierendenorganisationen sind kein Schuldeingeständnis. Im Gegenteil: Die Organisationen sind immer noch der Meinung, dass es wichtig ist, sich zu politischen Themen äußern zu können. Die Erklärungen wurden abgegeben, weil es das Hauptanliegen der Studierenden ist, sich mit dem AStA Frankfurt zu solidarisieren und sich auf die Thematik an sich zu fokussieren. Schließlich ist es das Ziel der Studierenden, dass der AStA Frankfurt das Verfahren gewinnt. Das gezeichnete Drohszenario soll juristisch nicht versierte Studierende einschüchtern und demotivieren. Wir kritisieren ein Vorgehen per Abmahnungen scharf und solidarisieren uns insbesondere mit betroffenen Einzelpersonen.

    Wir als Bündnis aus verschiedenen hochschulpolitischen Strukturen werden weiterhin für unser Recht auf Kritik an Sexismus auf dem Campus und darüber hinaus kämpfen und den Forderungen nicht nachkommen.


    Unterstützer*innen:

        freier zusammenschluss von student*innenschaften

        LAK Niedersachsen

        AStA FU Berlin

        AStA TU Berlin

        Refrat HU Berlin (gesetzlich: AStA)

        AStA Uni Marburg

        AStA Uni Lüneburg

        SDS.die Linke Hochschulgruppe Marburg

        campus:grün köln

        Juso-Hochschulgruppe Würzburg

        Referat Gleichstellung und Referat Aktion der StuV Uni Würzburg

        AStA Duisburg-Essen

        AStA Hannover

        AStA Regensburg

        AStA Passau

        Die Linke.SDS

        Juso-Hochschulgruppen

        Campusgrün Bundesverband grüner und grün-alternativer Hochschulgruppe

    Keine Zensur von Kritik an Sexismus - Studierendenschaften und Studierendenverbände veröffentlichen "verbotene" Kritik an Pick-up-Artists.

    Am heutigen Freitag setzen bundesweit zahlreiche
    Studierendenvertretungen und -verbände ein Zeichen gegen sogenannte "Pick-up-Artists". Sie veröffentlichen zeitgleich um 11 Uhr zwei Artikel zum Thema, auf deren Publikation sich eine Verurteilung seitens des Oberlandesgerichts Frankfurt bezieht.

    Anlass für unser gemeinsames Auftreten ist der Gerichtsprozess, in welchem sich aktuell die Studierendenschaft der Universität Frankfurt befindet. In ihrer studentischen Zeitung sind zwei Artikel
    veröffentlicht worden, die sich gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt und "Pick-up-Artists" im Besonderen wenden. Gegen diese Artikel wurde von einem "Pick-Up-Artist" Beschwerde eingelegt, weil er und seine Tätigkeiten am betreffenden Campus kritisiert werden. Nachdem das Landgericht die Beschwerde im Sinne des Presserechts abgelehnt hat, ging er in die nächste Instanz. Beim Oberlandesgericht erreichte er eine einstweilige Verfügung, weil die Studierendenvertretung mit der Freigabe eines solchen Artikels zum einen Persönlichkeitsrechte verletze, aber vor allem auch ihr Mandat überschritten hätte. Das heißt, zur Debatte steht damit auch die Kritik an Sexismus und die
    Frage, ob und wie Studierendenvertretungen eine solche üben dürfen.

    Als studentische Organisationen veröffentlichen wir alle in Rede
    stehenden Artikel, um die notwendige Kritik an der sexualisierten
    Gewalt von "Pick-up-Artists" zu stärken, statt sich einer Zensur zu
    fügen. Die Vertretungen und Verbände sind sich einig darin, dass
    Sexismus und männliche Gewalt gegen Frauen* auch im Kontext der Hochschule kritisiert werden muss. Einerseits gebietet Unrecht, dass es im Rahmen einer zivilen Öffentlichkeit kritisiert werden muss und andererseits ist es nicht von der Hand zu weisen, dass eben auch in Hochschulen, wie die Artikel zeigen, sexualisierte Gewalt stattfindet - denn Sexisten nutzen auch diese Räume für ihre Aktivitäten. Es wäre ein fragwürdiges Zeichen, wenn der Presse oder studentischen Vertretungsorganisationen verboten würde, Kritik an Diskriminierung und Gewalt(aufrufen) zu üben. Daher halten wir eine Konfrontation für unvermeidlich.

    Mit der heutigen Aktion möchten wir unterstreichen, dass der AStA
    Frankfurt und die Autor*innen der Artikel nicht allein in ihrem Kampf gegen sexistische und sexualisierte Gewalt an den Hochschulen und darüber hinaus stehen. Die unterzeichnenden Organisationen werden sich nicht in ihrem Recht auf Publikationsfreiheit einschränken lassen und weiterhin über Gewalt an und außerhalb der Hochschulen aufklären.

    Der Euphemismus "Pick-Up-Artist" bezeichnet keine harmlose
    Freizeitbeschäftigung sondern vielmehr handelt es sich explizit um
    psychische und physische Manipulationstechniken, die vorgeblich
    Durchsetzungsfähigkeit und Selbstsicherheit im Beruf und Alltag
    sichern sollen. Der "selbstsichere Mann" wendet dann, gemäß der
    Erkenntnisse in den Seminaren, das Erlernte gegen Frauen* an. Dabei wird kein Widerstand, kein "Nein", kein Desinteresse von Frauen* akzeptiert, sondern ignoriert. Dies führt so weit, dass Angehörige der Szene die Legalisierung von Vergewaltigungen und sexualisierter Gewalt fordern. Sensibilisierung und Aufklärung über diese Praktiken, das zugrundeliegende Frauen*bild und die dadurch entstehenden Gefahren für alle Frauen* und Mädchen ist nicht nur an den Hochschulen dringend nötig.

    Die vom Oberlandesgericht Frankfurt angeführte Trennung von
    "Allgemeinpolitik" und "Hochschulpolitik" können wir nicht
    nachvollziehen. Dass die betreffenden Pick-up-Artists einer
    einschlägigen Firma ihre Gewalt auf den Campus ausdehnen zeigt, dass eine Trennung zwischen Hochschule und Gesellschaft nicht möglich ist. Wenn sich Studierendenschaften nicht mehr zu Sachverhalten, die auch außerhalb ihrer Hochschulen existieren, äußern können, werden sie de facto mundtot gemacht. Gegen diese Zensur setzen die teilnehmenden Studierendenschaften und Verbände ein klares Zeichen.

    - AStA Uni Hannover
    - AStA Uni Marburg
    - AStA FU Berlin
    - AStA TU Berlin und Frauen*referat AStA TU Berlin
    - AStA Uni Duisburg-Essen
    - AStA Uni Lüneburg
    - AStA/SprecherInnenrat Uni Passau
    - campus:grün köln
    - Campusgrün Bundesverband grüner und grün-alternativer Hochschulgruppen
    - Die Linke.SDS
    - freier zusammenschluss von student*innenschaften
    - Juso-Hochschulgruppe Würzburg
    - Juso-Hochschulgruppen
    - LAK Niedersachsen
    - Referat Gleichstellung und Referat Aktion der StuV Uni Würzburg
    - RefRat HU Berlin (gesetzlich AStA)
    - SDS.die Linke Hochschulgruppe Marburg